Digitale Alarmierung

Nachdem am 24.06.2009 der offizielle Startschuss für die digitale Alarmierung in der Stadt Bremen gefallen ist, war es am 04.07.2009 auch für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren soweit, die digitalen Meldeempfänger (DME) wurden aktiviert.

Die Umprogrammierung des Leitrechners begann morgens um 8 Uhr. Dabei wurde dann Wehr für Wehr die alten Schleifen aus dem Leitrechner entfernt und durch die neuen RIC-Adressen ersetzt. Nachdem eine Schleife ersetzt wurde, wurde ein Probealarm ausgelöst um zu überprüfen ob alles funktioniert. Dabei gab es keine größeren Probleme. Gegen 12 Uhr kam dann die letzte Meldung für alle Teilnehmer, dass die Umstellung erfolgreich beendet ist.

Als Melder werden die LX4 von Oelmann eingesetzt,
diese haben folgende Funktionen(nur Auszugsweise):

  • 32 RICs mit je 4   Unteradressen
  • Ausnutzung des Mehrfachempfangs zur Meldungskorrektur
  • Reichweitenalarm bei fehlendem Kontakt zum Funknetz
  • POCSAG-Verschlüsselung

Durch das neue Funknetz, welches für dieses Zweck aufgebaut wurde, hat sich das Empfangsverhalten in schwierigeren Bereichen verbessert. Sollte sich der Melder nicht in Reichweite des Funknetzes befinden, gibt es einen Hinweiston. Zusätzlich bekommt jeder nun direkt die Art des Einsatzes sowei den Einsatzort mitgeteilt. Da es sich hierbei um sensible Daten handelt, hat sich die Feuerwehr Bremen dazu entschieden die Nachrichten zu verschlüsseln. Somit ist es für Außenstehenden nicht mehr möglich die Alarmierungen mitzubekommen.

Der ELW2 (2/12-1) wurde zusätzlich mit einem DAG (Digitaler Alarmgeber) und einem DAU (Digitaler Alarmumsetzer) ausgestattet, sodass der Fernmeldedienst in der Lage ist, im Notfall, eine Alarmierung direkt vom Einsatzleitwagen durchzuführen.

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